Heute hieß es bald aus den Betten zu steigen, was aber keine Mühe bereitete, denn heute Nacht war es in den Zimmern sehr warm und stickig. Auch die afrikanischen Geräusche der Nacht haben uns zu schaffen gemacht. Nachdem uns die Grillen, Schafe, Ziegen und das afrikanische Geflügel ein Nachtkonzert geboten haben, wurden wir um 4.00 Uhr vom Muezzin geweckt.

Pünktlich um 6.00 Uhr holen wir Leon ab und starten in Richtung Kara. Die Straße ist inzwischen ganz ordentlich ausgebaut und es lief sehr gut.

Kurz vor Atakpame liegt ein großer Mangowald über dem tausende der fliegenden Hunde gerade von ihrem Nachtausflug zurückkommen. Jeden Abend fliegen sie nach Ghana – wir können sie dann immer über Kpalime sehen – morgens kommen sie zurück.

Kurz nach acht sind wir in Atakpame, wo wir wie üblich auf der Dachterasse eines Restaurants frühstücken.

Um 9.00 Uhr starten wir zur Weiterfahrt. Da im Vergleich zu den vergangenen Jahren sehr wenig Verkehr herrscht, läuft es richtig gut, doch gefühlt alle 50 Meter sind Schwellen eingebaut, um die Fahrer auszubremsen. Bei der Fahrt können wir das Nord – Süd Gefälle der Natur sehr gut beobachten. Im Verhältnis zum Süden, wo alles sehr grün ist und die Bäume Laub tragen, ist hier im Norden alles dürr und braun. Man sieht, dass es seit Oktober nicht mehr geregnet hat.

Feuer und Trockenheit hinterlassen diese Spuren.

Was uns erschreckt ist der viele Plastikmüll am Wegrand, der jedes Jahr mehr wird und irgendwann in den Meeren landet.

Plastikmüll am Straßenrand.

Erstaunlich sind auch die vielen überladenen Fahrzeuge.

Normal beladener LKW und Turbo LKW

Etwa 30 km vor Sokode und 30 km nach Sokode ist die Straße sehr schlecht, was unseren Rücken nicht gerade gut tut….

Kurz nach 13.00 Uhr sind wir in Kara und beziehen unsere Zimmer im „Ma Vision“. Die wohlverdienten kalten Getränke genießen wir, bevor wir uns um 16.00 Uhr zu einem ersten Gespräch mit Herrn Magnangou treffen.

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Kategorien: Togo-Reise März 2019

1 Kommentar

Roman Ebneter · 14. März 2019 um 10:21

Ich bin sehr gespannt auf euern Bericht vom Norden und der Zusammenarbeit mit Hrn. Magnangou.

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