Sonntag 10.11.2019 – Schon früh am Morgen rufen die Glocken der Klosterkirche zum Morgengebet – aber wir drehen uns nochmal um und schlafen nach der anstrengenden Woche aus.

In der Klosterküche helfen alle mit.

Nach dem Frühstück haben wir eine Führung durch die weitläufigen Gärten der Klosteranlage.

Sehr bekannt in ganz Togo ist die Baumschule von Dzobegan in verschiedenen kleinen Gärten stehen hunderte von kleinen Pflanzbäumen aller Art. Bei unserer Wanderung kommen wir an einer großen Kaffeeplantage vorbei und landen praktisch dort wo der Pfeffer wächst.

Der Pfefferbaum ist eine Art Schlingpflanze, die am Stamm eines Baumes hochwächst. Wenn die Pfefferkörner ausgewachsen sind und reifen müssen, werden die oberen Äste des Baumes abgesägt, damit der Pfeffer in der Sonne reifen kann.

Wir sehen Zimtbäume, Bananenstaude, Zitronenbäume, Mango- und Avocadobäume, Zahnholzbäume, Maniok, usw.

Aus dem Weihrauchbaum wird Gummiharz gewonnen und beim trocknen entsteht das Weihrauchkristall. Die Früchte, das Gemüse und die Kräuter werden z.T. verkauft oder auch verarbeitet, ebenso wie der Ingwer, Zitronellgras usw.. Im Klosterladen werden die Erzeugnisse verkauft, aber auch in größeren Geschäften in Kpalime oder Lome. Ein großer Teil der Ernte dient auch der Selbstversorgung der Mönche und für die Gäste, die im Monastere übernachten.

Anschließend fahren wir zu Rudi nach Elavagnion und besichtigen auf der Fahrt auch noch kurz die 2016 von uns erbaute Schule. Die Straßen auf dem Plateau werden von Jahr zu Jahr shlechter,

In der Pailotte von Rudi verbringen wir bei interessanten Gesprächen den Vormittag. Für die Fußballmannschaft der Schule in Elavagnion haben wir einen Satz Fußballtrikots dabei. Da heute Sonntag ist übergeben wir diese an Karl und er wird sie in der kommenden Woche zum nächsten Training mit in die Schule nehmen.

Traditionell kocht Julie immer für uns Fufu, das aus der Yamswurzel hergestellt wird.

Heute gibt es Fufu Banana, ein Fufu, dass aus Kochbananen gekocht wird und eigentlich ein Gericht von der Elfenbeinküste ist. Dazu gibt es Poulet, Auberginen und eine würzige Soße.

Bei dem leckeren Essen diskutieren wir weiter über die laufenden und die anstehenden Projekte und danach verabschieden wir uns und starten wieder in Richtung Kpalime. Die Fahrt gestaltet sich etwas schwierig. Schon bei der Herfahrt hatten wir mit einem der beiden Autos Probleme, die sich jetzt verstärkt haben. Nachdem mindestens 10 x Kühlwasser nachgefüllt werden musste klappte die Fahrt wenigstens bis ins Tal nach Adeta, dort kam dann Leon und der Automechaniker und holte die Gruppe samt Auto ab.

Zurück im ABCN begann der Mechaniker gleich mit den Reparaturarbeiten und als wir zum Abendessen zurück ins Macumba waren lief das Auto schon wieder. Von George im Macumba wurden wir mit einem ganz besonderen Essen verwöhnt und danach lassen wir den Abend ausklingen.

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1 Kommentar

Carolin · 20. November 2019 um 9:46

Ein hervorragender Reisebericht!
Eindrucksvolle Fotos und Geschichten!
Vielen Dank, dass wir von Deutschland aus an den Projektbegutachtungen teilhaben dürfen!
Hut ab für euer enormes Engagement!
BRAVO!!!

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