Samstag 26.11.2022 – Für die meisten der Reiseteilnehmer geht die Reise heute zu Ende und für Anton, Roman und mich ist Halbzeit. So werden die Koffer gepackt und gemeinsam sitzen wir noch mal alle zum Frühstück an dem großen Tisch im Macumba.

Während des Frühstücks kommen vier Mädchen, die eine Ausbildung als Restaurantfachkraft im Macumba absolviert haben und bedanken sich, dass sie die Ausbildung machen durften.

Die Heimreiser machen mit Leon, Holali und Boris noch einen Ausflug zur Missa Höh. Der Name entstand in der Kolonialzeit. Der deutsche General hatte eine Geliebte, die Missa Esterhazy hieß. Ihr zu Ehren nannte er den Berg Missa Höh. Dort befindet sich ein Krankenhausgebäude aus der Kolonialzeit. Deutsche Soldaten, die in Togo stationiert waren kam auf die Missa Höh um sich von den Tropenkrankheiten zu erholen, weil dort das Klima wesentlich angenehmer ist als im Landesinneren oder in Lome. Auf der Strecke und auch oben auf der Höhe gibt es noch sehr alte Bäume, die ebenfalls noch aus der Kolonialzeit stammen. Auf der Hochfläche befinden sich Aufforstungsflächen, deren Pflanzung und Pflege von Hilfe für Togo finanziert wird.

Janny und Edith wollen auf das Plateau de Day zu ihrem Haus, haben das Auto mit Kisten beladen und nehmen eine erste Ladung aus dem Container mit auf das Plateau.

Wir treffen uns mit den Aprentis, die aus der Region Kara stammen. Die vier, die ihren Gehilfenbrief in der Tasche haben möchten sich verabschieden und bedanken sich für die drei schönen Jahre in Kpalime. Sie sind sehr dankbar, dass sie die Möglichkeit hatten eine Ausbildung zu absolvieren und dass sie in Kpalime immer so gut betreut wurden. Eine Schneiderin geht nach Ghana und die andere nach Lome. Die beiden Jungs gehen nach Kara und wollen dort erst Erfahrungen sammeln und sich dann evtl.gemeinsam selbstständig machen.

Die neuen Lehrlinge sind seit einer Woche aus Kara da und sagen sie hätten sich gut eingelebt, auch weil sie von den anderen viel Unterstützung bekommen.

Anton verspricht den Lehrlingen immer für sie da zu sein und bittet sie sich immer zu melden wenn sie ein Problem haben. Am Mittag brechen die Lions zu ihrer Heimreise auf. Leon, Holali und Boris begleiten sie zum Flughafen.

Roman wechselt das Zimmer und anschließend machen Anton und er Büroarbeiten. Ich komm endlich dazu die vergangenen Tage im Blog aufzuarbeiten.

Nach dem Abendessen sitzen wir noch auf der Terrasse und planen das Programm für die kommende Woche.


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