Samstag, 3.12.2022 – heute ist unser letzter Tag in Kpalime. Schon kurz nach sieben versuche ich wieder die Ausreiseformalitäten am Handy zu erledigen …. ich verzweifle fast…. Roman hilft mir dann …. das Programm ist schlecht aufgebaut…. so wird z.B. das Einreisedatum agefragt, man kann aber nur 1 Tag zurück eingeben…das richtige Datum nimmt das Programm nicht an. Man muss den Impfpass mit den Covidimpfungen abfotografieren dann nimmt das Programm das Foto nicht an, dann stürzt wieder alles ab… usw. Es dauert 2 Stunden bis alles geklappt hat. Roman geht ins ABCN und läßt für uns die Daten ausdrucken….

Nach diesem Stress haben wir uns das Frühstück im Macumba redlich verdient. Victorin kommt kurz vorbei, sie sagt das es ihr nicht so gut geht und sieht auch gar nicht gut aus. Es besuchen uns noch einige Lehrlinge um sich bei uns zu verabschieden und zu bedanken.

Leon kommt auch kurz zum Frühstück, dabei erzählt er uns, das aus dem ABCN einige Mechaniker einige Tage in Lome waren. Dort gab es von der giz ein Seminar zur Wartung und Reparatur von Elektrofahrrädern…. wem sowas nur einfällt ??? …. wir fragen uns, wo die Elektrofahrräder herkommen und vor allem wer sich eines leisten kann…. viel sinnvoller wäre eine Schulung zur Wartung und Repartur von normalen Fahrädern!!

Nach dem Frühstück gehen wir gleich ins Hotel um unsere Koffer zu packen. Aus dem Büro des ABCN kommen noch die Sekretärin Afi, Kokou Aboutsi und Arafat. Sie haben noch einige Unterlagen dabei, von den Abrechnungen der Projekte des vergangenen Jahres, die Anton unterschreiben muss. Leon wird mit den gesamten Unterlagen am Montag gleich zur oberen Finanzbehörde nach Lome gehen und unseren Jahresabschluss abgeben. Die drei Hauptakteure unseres Büros in Togo haben gute Arbeit geleistet. Sie verabschieden sich von uns nicht ohne sich für unser Engagement zu bedanken. Auch wir bedanken uns bei ihnen für die tolle Arbeit. Bei seinen Abschlußworten sagt Anton, dass wir alle stolz sein können auf das Erreichte und das es nur so gut funktioniert, weil wir alle in Togo und Deutschland an einem Strang ziehen.

Jetzt packen wir entgültig unsere Koffer und brechen auf. Zunächst ein kurzer Stopp im ABCN.Leon ist noch nicht abfahrbereit Er ist mit Victorin im Hopital. Es geht ihr wohl nicht so gut.Wir hoffen es ist nichts schlimmes. Anton, Roam und ich nfahren schon mal los, da wir noch tanken müssen und Roman unterwegs noch Erdnüsse kaufen möchte. Am Verkaufsstand holt uns Leon dann auch ein und fährt bis Lome vorraus.

Auf dem Weg nach Lome gibt es sehr viel Verkehr und trotz Samstag sind die Straßenbauer voll am arbeiten. Da Roman schon heute nach Hause fliegt, haben wir beschlossen auch mit nach Lome zufahren und dort noch einen Tag zu verbringen. Geplant war, dass wir zunächst ins Robinson plage fahren, damit Roman noch etwas essen kann. Wegen dem starken Verkehr und einem regelrechten Chaos in Lome schaffen wir das nicht. In Lome ist ein größerer Markt. viele Straßen sind gesperrt und die Umleitungen führen durch katastrophale Seitenstraßen und über den Hauptparkplatz des Marktes – das pure Chaos. So entscheiden wir uns direkt zum Flughafen zu fahren und dort müssen wir uns von einem sehr lieben Reisekamaraden verabschieden, der uns bei der Reise durch seine hervorragenden Afrika- und französisch Kentnisse hervorragend unterstützt hat…. ein ganz großes Agbekaka lieber Roman.

Inzischen wird es schon dunkel und wir fahren zum Robinson plage und werden dort eine letzte Nacht verbringen. Schon der Parkplatz ist rappelvoll und ebenso das Restaurant. Gut das Leon die Zimmer vorbestellt hat, sonst kämen wir hier nicht unter. Wir habn heute Glück. Im Restaurant ist ein Treffen von Archäologen die eine Powerpoint Präsentation über Ausgrabungen in Bassar haben. Bassar liegt am Rande der Atakora Berge und dort fanden schon1885 Ausgrabungn durch deutsche Kolonialherren statt. Wir verstehenzwar nicht alles, es ist aber trotzdem interressant.

Nach dem Essen tritt dann noch ein Trommel-Tanzgruppe auf, die auch einen Feuerspucker dabei haben und so wird es ein schöner letzter Abend.

Zischendurch ruft Victorine an, dass sie aus dem Hospital entlassen wurde. Sie hat Malaria, bekam eine Infusion und wird jetz einige Tage im Bett bleiben. Also zum Glück nicht so schlimm. Malaria ist in Afrika kein Problem, wenn sie behandelt wird. Sehr oft kommt es vor, dass den Menschen die finanziellen Mittel für eine medikamentöse Behandlung fehlen und dann ist Malaria tötlich.

Nach so einem anstrengeden Tag, sind wir froh, dass wir im Robinson plage ein schönes Zimmer mit Klimaanlage haben uns sagen Euch allen liebe Grüße und gute Nacht.


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