Dienstag 29.11.2022 – heute stehen wir wieder bald auf und es verspricht ein heißer Tag zu werden. Als wir nach dem Frühstück um 8.30 Uhr nach Lome abfahren hat es bereits 27 Grad bei einer Luftfeuchtig von 89 %. Für die Strecke von 120 km nach Lome benötige wir über zweienhalb Stunden. Seit einigen Jahren ist die Strecke zwischen Lome und Kpalime eine Baustelle. Ein Teil der Strecke ist schon fertig, ein Teil ist Baustelle. An einigen Stellen konnten sie wärend der letzten Monate gar nicht arbeiten, da es eine sehr starke Regenzeit gab.

Superpünktlich erreichten wir das große Gebäude der oberen Finanzbehörde in Lome. Dort hatten wir einen Termin bei einem der obersten Beamten der Behörde. Bei dem sehr angenehmen Gespräch konnten alle unsere Fragen in Bezug auf die steuerliche Abwicklung unserer Projekte abgeklärt werden.

Im weiteren Gespräch ermutigte er uns, dass wir uns weiter für Togo einsetzen, denn leider wäre Togo alleine nicht in der Lage alle wichtigen Aufgaben zu erledigen und vor allem in den ländlichen Regionen wäre es sehr wichtig, das Schulen gebaut werden und andere Hilfsprojekte für die Menschen umgesetzt werden. Er dankte uns sehr herzlich für unsere Arbeit und bot uns an, bei Problemen jederzeit auf ihn zuzukommen.

Selbst in Togo stehen schon die Weihnachtsbäume.

Nach einer kurzen Pause mit einem leicht gekühlten Getränk fuhren wir zur deutschen Botschaft.

Dort wurden wir vom deutschen Botschafter Herrn Veltin erwartet. Nach einer Sicherheitskontrolle vor dem Gebäude wurden wir von einer sehr freundlichen Mitarbeitern empfangen und bekamen einen wunderbaren Kaffee serviert. Herr Veltin hat uns sehr freundlich empfangen und sich sehr für unseren Verein und unsere Projekte interressiert. Er fragte uns z.B. nach der Entstehungsgeschichte, wie wir zu unserem Geld kommen, dass wir für die Projekte verwenden, wie es mit dem Nachwuchs im Verein steht usw.. Des weiteren sprachen wir auch über die Probleme die es neuerdings mit der Beantragung des Visas gibt. Er ist sehr zuversichtlich, dass sich die Probleme mit der Zeit verringern, weil ein Teil sicher auch Anfangsschwierigkeiten bei der Neueinführung des Verfahrens sind. Auch die Problem an der nördlichen Grenze Togos waren ein Gesprächsthema. Nachdem in letzter Zeit vermehrt Angriffe in Mali, an der Elfenbeinküste durch islamistische Gruppen stattfanden.

Man merkte sehr das ihm die Sicherheit der Deutschen in Togo ein sehr großes Anliegen ist. Nach einem fast 1 1/2 stündigen Gespräch verabschiedeten wir uns. Herr Veltin lädt uns ein auch im März wieder vorbei zu kommen. Gerne kam er unserem Wunsch nach einem Gruppenfoto nach.

Da wir vor Einbruch der Dunkelheit wieder in Kpalime sein wollten sind wir sofort los gefahren. In Lome herrschte inzwischen der Feierabendverkehr und ab und zu muß man da die Augen schließen.

Wieder geht es 120 km zurück in Richtung Kpalime …. wieder durch viele Schlaglöcher. Etwa 35 km vor Kpalime, merkt Done das am Auto etwas nicht stimmt. Er geht um’s Auto um zu schauen ob wir einen Platten haben, dies ist nicht der Fall. Im Schneckentempo fahren wir die Strecke bis Kpalime und schaffen es glücklicherweise gerade noch bis zum ABCN. Nur mit Mühe konnte Done um die Kurve in die Einfahrt vom ABCN fahren. Morgen früh werden wir sehen, was mit dem Auto los ist.

Ganz schön geschafft gehen wir gleich ins Macumba, wo wir heute von George, dem Macumbachef zum essen eingeladen werden und lassen danach den Tag wieder auf der Hotellterrasse ausklingen.


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